Da bereits ein Remis vor Heimpublikum zum Aufstieg reicht, ist die Devise innerhalb der Mannschaft klar. „Wir wollen eine Runde weiterkommen. Wenn du so eine gute Ausgangslage erarbeitet hast, dann willst du ins Play-off. Das ist unser Ziel, dass wir das Spiel gewinnen vor unseren Fans“, erklärte Rechtsverteidiger Reinhold Ranftl.
Dass Helm angesichts des bereits siebenten Pflichtspiels erneut rotieren könnte, ist für die Spieler nur logisch. „Aufgrund der Temperaturen ist es, glaube ich, sehr sinnvoll. Und klar abgesprochen mit uns. Wir haben einen großen Kader, jeder kriegt seine Chance“, meinte Ranftl.
Austria erwartet hitziges Rückspiel
Nach Rapid möchte auch die Wiener Austria ins Play-off der UEFA Conference League einziehen. Die „Veilchen“ gewannen das Hinspiel gegen Beitar Jerusalem mit 2:1, im Rückspiel am Donnerstag erwartet die Austria aber nicht nur auf dem Rasen ein hitziges Spiel.
Fraglich für die Partie gegen den sechsfachen israelischen Meister ist Stürmer Johannes Eggestein, dessen Adduktorenprobleme sich am Sonntag gegen den LASK wieder etwas verschärft haben. „Es ist eine Kleinigkeit, die ihn da ein bisschen ausbremst“, sagte Helm und betonte, man wolle nichts riskieren. Schließlich warte am Sonntag in Hartberg die nächste wichtige Partie.
Präsenz von Beginn weg nötig
Während der Austria der Start in die Bundesliga-Saison mit zwei Niederlagen misslang, blieben die Wiener in den vier Spielen im Europacup bzw. Cup bisher siegreich. Im Gegensatz zum Hinspiel gegen Beitar will man aber diesmal von Beginn weg präsent sein.
„Es war so, dass wir in der ersten Halbzeit Probleme gehabt haben mit dem, wie sie uns bespielt haben. Das haben wir dann geändert“, erklärte Helm. „Ich denke, für uns ist es eine Stärke, dass wir unser Spiel immer über 90 Minuten durchziehen können.“
Polizei im Großeinsatz
Dass angesichts der nicht ganz unproblematischen Beitar-Fans die Partie von UEFA und Polizei zum Hochrisikospiel ausgerufen wurde, „ist für uns eigentlich überhaupt kein Thema“, sagte der Austria-Coach. Nach Clubangaben wird der Gästesektor „sehr gut abgeriegelt, und es gilt, besonders darauf zu schauen, was die Leute mit reinbringen“. Die Polizei ist jedenfalls im Großeinsatz.
Sollte die Austria aufsteigen, hat das auch Folgen auf den Spielplan in der Bundesliga. Dann wird das Heimspiel gegen die WSG Tirol von 23. August auf 2. September verschoben.
Neuer Trikotsponsor für die „Veilchen“
Unterdessen verkündeten die „Veilchen“ am Mittwoch einen neuen Hauptsponsor. Nachdem die Austria die ersten sechs Spiele ohne Trikotsponsor absolvierte, prangt ab Donnerstag das internationale Gastrounternehmen Aramark auf den Dressen.
Laut Finanzvorstand Harald Zagiczek wurde mit Aramark, das seit dem Vorjahr bereits Cateringpartner des Vereins ist, eine entsprechende Sponsorpartnerschaft über ein Jahr vereinbart. Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben.