Eine sensationelle Interception von Tabea Fiegl rettete Österreichs Frauen kurz vor Schluss gegen Frankreich, der folgende Touchdownpass von Saskia Stribrny auf Franziska Sottner brachte Österreich kurz vor Schluss mit 23:19 in Front. Der letzte Drive der Französinnen wurde von Österreich erfolgreich verteidigt.
„Wenn wir so ein Spiel wie gerade gegen Frankreich 100-mal spielen, gewinnen wir genau ein Mal – und das war genau heute. Wir haben bereits gegen China eine richtig starke Leistung gezeigt und nun gegen Frankreich den unbändigen Willen bewiesen. Jetzt haben wir das ‚Bonusspiel‘ in der Gruppenphase und wollen dieses natürlich gewinnen, um uns die bestmögliche Ausgangssituation für das Viertelfinale zu sichern“, sagte Frauen-Teamchef Riedl.
Fehlstart für Österreichs Herren
Einen Fehlstart legten hingegen Österreichs Herren hin: Die Vizeweltmeister von Teamchef Michael Salamon unterlagen Kanada mit 6:26 und stehen damit vor dem zweiten und bereits letzten Gruppenspiel gegen Japan am Freitag (14.30 Uhr) unter Siegeszwang.
„Kanada ist ein gutes Team, sie haben unsere Fehler ausgenützt, wir sind nicht ins Spiel gekommen“, sagte Salamon nach der Partie. „Wir haben es weiter in der eigenen Hand. Wir müssen schauen, dass wir gegen Japan von der ersten Minute an unsere Leistung bringen.“
Die geplante dritte Partie gegen Nigeria fällt aus, die Afrikaner hatten nach Visaproblemen ihre Teilnahme zurückgezogen. Die beiden Topteams der vier Gruppen kommen jeweils ins Viertelfinale.
Je zwei Olympiatickets zu vergeben
In Düsseldorf werden pro Geschlecht zwei Olympiatickets vergeben, bei den Spielen in Los Angeles in zwei Jahren ist die kontaktarme Variante des American Football erstmals im Programm.