Waller und Pristauz schlugen die Schweizer Jordan/Friedli mit 2:0 (20, 13). Die Österreicher hatten sich im hart umkämpften ersten Satz mit der zweiten Möglichkeit zum 22:20 den Durchgang gesichert. Danach gingen sie rasch mit 4:0 in Führung und ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen.
Als nächste Gegner warten auf das ÖVV-Duo Teo Rotar und Arnaud Gauthier-Rat. Die beiden Franzosen setzten sich im Achtelfinale gegen das italienische Duo Cottafava/Dal Corso durch. Der Spieltermin für das Viertelfinale am Samstag mit den letzten noch verbliebenen Österreichern wird erst am Freitagabend bekanntgegeben.
Waller/Pristauz erreichen EM-Viertelfinale
Bei der Beachvolleyball-EM in Polen ist nur noch ein österreichisches Duo mit dabei. Während Timo Hammarberg und Tim Berger ihr Achtelfinale verloren, stehen Philipp Waller und Moritz Pristauz im Viertelfinale.
„Das war ein richtig harter Fight“
„Das war ein richtig harter Fight“, sagte Waller. „Im ersten Satz war es ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben nicht locker gelassen und den ersten Satz für uns entscheiden können. Im zweiten ist es uns dann gelungen, am Service noch mehr Druck zu machen. Da sind wir dann gleich von Anfang an weggezogen.“
Waller richtet den Blick bereits aufs Viertelfinale, wo die Österreicher die Chance zur Revanche haben: „Sie haben auf Eliteebene auch schon Medaillen gemacht. Wir haben noch eine Rechnung offen vom letzten Conti-Cup. Bei der EM wäre der richtige Zeitpunkt, zurückzuschlagen.“
Hammarberg/Berger müssen sich mit Rang neun begnügen
Das zweite ÖVV-Duo Hammarberg/Berger musste sich in Satz eins klar mit 13:21 geschlagen geben. Im zweiten Durchgang gelang den Österreichern zunächst eine deutliche Leistungssteigerung, bis man beim Stand von 19:16 vier Punkte in Folge abgeben musste. Am Ende verwerteten die Schweizer ihren zweiten Matchball zum 22:20.
„Sehr bitter. Wir haben uns natürlich viel mehr erwartet von dieser EM. Wir kennen die Gegner, wir wissen, es ist ein sehr gutes Team. Es ist jetzt keine Schande, gegen die zu verlieren. Trotzdem will man es natürlich gewinnen“, sagte Hammarberg unmittelbar nach der Niederlage.
Berger: „Einfach nur echt schlecht gewesen“
Auch sein Partner findet im Anschluss an das Ausscheiden klare Worte: „Es ist natürlich ein Turnier, was uns sehr wichtig gewesen ist. Deswegen hat man sich vielleicht auch ein bisschen mehr Druck gemacht, als es nötig war. Aber im Großen und Ganzen ist es einfach nur echt schlecht gewesen. Ich kann nicht erklären, warum so etwas passiert.“
Bei der EM im Vorjahr gelang den beiden noch der Einzug ins Viertelfinale, nach mehreren Spitzenergebnissen auf der Pro-Tour machte sich das Duo vor Turnierbeginn Hoffnungen auf eine Medaille. Viel Zeit, die Enttäuschung zu verarbeiten, bleibt Hammarberg/Berger allerdings nicht. Bereits am Montag soll es für die Österreicher weiter nach Montreal gehen. Dort steht das nächste Elite16-Turnier der Beach Pro Tour auf dem Programm.