Der FC Bayern plant laut Mediengruppe Münchner Merkur/tz den Verkauf von Anteilen an seiner Profifußball-AG und soll dafür rund 250 Millionen Euro kassieren.
Dem Artikel zufolge wolle Viessmann fünf Prozent an der Aktiengesellschaft übernehmen, die der Rekordmeister laut Satzung noch veräußern kann. Der Verein äußerte sich auf dpa-Anfrage nicht zu dem Bericht.
Laut „Bild“-Zeitung handelt es sich bei dem potenziellen Käufer aber nicht um den bisherigen Bayern-Sponsor Viessmann Climate Solutions, sondern die Viessmann Generations Group. Deren Chef ist Max Viessmann, der schon Verwaltungsbeirat der Münchner ist. Neben dem Verein als Hauptanteilseigner (75 Prozent) halten adidas, Audi und Allianz bisher je 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG.
Der langjährige Vereinsboss und Aufsichtsrat Uli Hoeneß hatte Ende 2025 in einem Podcast geschildert, dass der Verein maximal 30 Prozent der Anteile an der AG verkaufen darf, ohne die Mitglieder einzubeziehen. Für mehr wäre eine Dreiviertelmehrheit nötig, schilderte der Bayern-Patron. „Ich glaube nicht, dass wir die jemals kriegen würden“, sagte Hoeneß.