Der SK Rapid hält nach einem fulminanten Saisonstart bei sieben Siegen in sieben Pflichtspielen. Eine derartige Erfolgsbilanz zum Auftakt glückte den Hütteldorfern zuletzt im Jahr 1987, damals gewann man gar die ersten zehn Matches. „Alles läuft gut, es ist schwierig, aktuell nicht positiv zu sein. Aber unser einziger Fokus liegt darauf, die Sachen weiter gut zu machen, die uns diesen guten Start beschert haben“, resümierte Trainer Johannes Hoff Thorup.
In der heimischen Liga absolvierte Rapid in den bisherigen Duellen jeweils die Pflicht. Sowohl gegen Altach (1:0) als auch in Ried (2:1) gab es einen Sieg, jedoch nur mit einem Tor Unterschied. Thorup begründete das mit schwacher Chancenauswertung seines Teams und der allgemeinen Dichte der Liga.
Thorup lobt Qualität in Österreichs Liga
„Wir sehen jede Woche, dass die erwarteten Topteams gegen jeden Punkte liegen lassen können. Das ist ein Fakt, es ist große Qualität in der Liga.“ Drei Siege in den ersten drei Saisonspielen gelangen Rapid zuletzt vor mehr als einem Jahrzehnt in der Saison 2015/16.
Der GAK zeigte sich aber bereits in der vergangenen Saison als keine leichte Aufgabe. Nach einem 1:1-Unentschieden im September markierte die Niederlage gegen den GAK im November 2025 das Ende von Peter Stöger im Traineramt von Rapid.
GAK will Wienern „wehtun“
Die Erinnerung daran dient den Grazern als Motivationsspritze: „Rapid ist mit einer starken Serie in die Saison gestartet, aber wir wissen aus der vergangenen Spielzeit, dass wir den Wienern wehtun können. Natürlich sind wir motiviert und wollen an diesem Sonntag der Kracher sein, der in Wien zündet“, sagte GAK-Spieler Christian Lichtenberger.
Das Team von Ferdinand Feldhofer zeigte nach dem missglückten Saisonstart beim LASK (0:3) zuletzt gegen Aufsteiger Lustenau eine starke Reaktion. „Der Heimsieg gegen Lustenau hat der Mannschaft sichtlich gutgetan und uns auch Druck von den Schultern genommen“, resümierte Lichtenberger den 2:1-Sieg.
Im Hinblick auf das Duell stellte Rapid-Coach Thorup Parallelen zwischen dem GAK und Auftaktgegner Altach fest: „Sie verteidigen ähnlich.“ Im Vergleich zum Europacup-Spiel gegen Paide sollen bei den Hütteldorfern zahlreiche Spieler der ersten Garnitur wieder in die Startelf rotieren.
Admiral Bundesliga, dritte Runde
Sonntag, 19.00 Uhr:
SK Rapid – GAK
Allianz-Stadion, SR Talic
Mögliche Aufstellungen:
Rapid: Hedl – Bolla, Schöller, Raux-Yao, Horn – Bajlicz, M. Seidl – Y. Demir, Adamsen, Dahl – Kara