Die Portugal-Rundfahrt wird nach dem Unfalltod des Walisers Finlay Tarling fortgesetzt. Wie der Veranstalter mitteilte, wird das Rennen nach einer Gedenkfeier am Samstag ohne weiteres Rahmenprogramm an den letzten beiden Tagen über die Bühne gehen.
„Es wird sportlichen Wettkampf geben, aber keine Feierlichkeiten“, hieß es. Das NSN Development Team, für das der 19-jährige Tarling fuhr, wird jedoch nicht mehr an den Start gehen. Der Rennstall werde aber „mit der vollen Unterstützung von Fins Eltern“ weiter an der Tschechien-Rundfahrt und dem Arctic Race of Norway teilnehmen.
„Wir werden Fin weiterhin in unseren Herzen tragen, während wir zu seinen Ehren Rennen fahren und das tun, was er am meisten geliebt hat“, hieß es in einem Social-Media-Post des Teams.
Kollision mit Fahrzeug
Tarling war am Freitag an den Folgen eines schweren Unfalls gestorben. Medienberichten zufolge soll der jüngere Bruder von World-Tour-Profi Joshua Tarling auf der achten Etappe von Melgaco nach Fafe von einem nicht am Rennen beteiligten Fahrzeug erfasst worden sein. Dieses soll auf der Strecke in entgegengesetzter Richtung zum Peloton unterwegs gewesen sein.
Bestätigt wurde das von den Organisatoren bisher nicht. „Dies ist nicht der Zeitpunkt für Spekulationen über die Unfallumstände. Der Vorfall wird von der Nationalgarde untersucht, die für eine gründliche Aufklärung des Sachverhalts zuständig ist“, gab der Veranstalter an.