Auf die achtplatzierten Irinnen fehlten den Österreicherinn 0,24 Sekunden. Der österreichische Rekord liegt bei 43,11 Sekunden und hätte um zwei Hundertstel zum Aufstieg gereicht. Die Enttäuschung bei den ÖLV-Sprinterinnen war groß.
„Der Lauf war gut. Wir haben den nationalen Rekord erwartet, aber das ist nicht passiert. Bei der Übergabe zu Isabel hatte ich etwas zu kämpfen, ihr den Stab zu geben, ich musste mich etwas strecken“, meinte Williams. Posch erklärte, sie habe das Gefühl gehabt, es gut getroffen zu haben, „aber ein Schritt ist schon zu viel“.
ÖLV-Frauen-Staffel im Vorlauf out
Österreichs 4x100-Meter-Staffel der Frauen hat bei der EM in Birmingham den Einzug ins Finale als Vorlauf-Neunte um einen Platz verpasst.
Strametz als Startläuferin
Lindner sagte, dass man die gute Form nächste Woche in Lausanne nochmals nützen wolle. „Aber schade ist es halt, wir wollten hier ins Finale kommen.“ Startläuferin war dieses Mal Hürdensprinterin Strametz, das habe sie etwas nervös gemacht.
„Aber das Starten liegt mir, das Beschleunigen liegt mir, mit drei Sprinterinnen ist es aufgelegt, dass ich auf eins renne. Da bringe ich am meisten, sie sind fliegend einfach stärker.“ Der Wechsel sei riskant gewesen. „Aber wir wussten, für eine 42er-Zeit können wir es nicht auf sicher spielen.“
Mayr im Siebenkampf vorerst 20.
Siebenkämpferin Verena Mayr hält nach sechs Disziplinen bei vier Saisonbestleistungen, am Samstag schrieb sie im Weitsprung mit 5,87 m und im Speerwurf mit 42,10 m an, hält als 20. bei 5.001 Punkten.
„Ich kämpfe um jeden Punkt, es kommen nur noch die 800 m, das wird sicher gehen. Ich will den Mehrkampf ordentlich beenden“, sagte Mayr, die in ihrer verletzungsgeplagten Saison zumindest ein EM-Ergebnis stehen haben will.