Der 24-jährige Kingley startete bei windigen Verhältnissen im Alexander Stadium mit 16,28 m, ließ 16,55 und 16,57 folgen. Damit war er nach drei Durchgängen Fünfter und überstand die Reduzierung des Zwölfer- auf ein Achterfinale. Er setzte seine Serie mit Sprüngen auf 16,20, einem ungültigen Versuch und 15,66 fort und büßte noch einen Rang ein. „Ich bin sehr zufrieden, aber ich habe bemerkt, dass ich wegen Verletzungen wenig Wettkämpfe in dieser Saison hatte.“

Die Saisonbestleistung von Kingley bleibt allerdings bei 16,46 m bestehen, weil seine – im Bewerb gültigen – weiten Sprünge in Birmingham mit zu viel Windunterstützung zustande kamen, so die Bestweite bei 3,3 m/s Rückenwind. „Die Athleten haben den Wind ausgenützt, es war ein superstarker Wettkampf. 18,15, das ist gewaltig“, meinte Kingley.

Er hält den Rekord des Österreichischen Leichtathletikverbands (ÖLV) mit 16,85, das Nahziel sind die 17 m. „Den Anlauf haben wir schon perfektioniert, aber beim ersten Sprung breche ich immer ein. Das ist fehlende Wettkampfroutine. Es wäre etwas mehr gegangen.“