Der 28-jährige Oberösterreicher lag mit seinem Porsche bis kurz vor Schluss an zweiter Stelle, musste sich dann aber dem jungen Deutschen Tom Kalender nach einem Duell über mehrere Runden beugen und belegte Platz drei. Der Sieg ging an Marco Wittmann (GER) im BMW.
Preining liegt damit vier Rennen vor Saisonende in der Gesamtwertung mit 159 Punkten nur noch einen Zähler hinter dem Führenden Marco Engel (GER/Mercedes), der am Sonntag bei einer Kollision mehrerer Fahrzeuge kurz nach dem Start ebenso ausschied wie der Tiroler Lucas Auer, der in seinem Mercedes von der Strecke bugsiert wurde.
„Schnell waren wir nicht“
Preining war trotz der knapp verpassten Gesamtführung mit Rennen und Leistung hochzufrieden: „Besser hätte es nicht laufen können. Schnell waren wir nicht, sind aber trotzdem Dritte geworden.“
Seinen guten Platz habe er auch der Taktik zu verdanken: „Die Boxenstopps waren schnell und die Strategie hat perfekt funktioniert, so konnten wir bei den Boxenstopps was gutmachen. Ich habe alles gegeben, um den Tom (Kalender, Anm.) aufzuhalten, aber Mercedes war einfach überlegen.“
„Wir sind voll im Titelkampf angekommen, das haben wir uns hart erarbeitet“, so Preining. In der DTM stehen noch zwei Rennwochenenden auf dem Programm. Am 12./13. September wird auf dem Sachsenring gefahren, der Saisonabschluss findet am 10./11. Oktober auf dem Hockenheimring statt.
Zweites Rennen am Nürburgring: 1. Marco Wittmann GER BMW 39 Runden 2. Tom Kalender GER Mercedes +0,517 3. Thomas Preining AUT Porsch 0,918 4. Arjun Maini IND Ford 2,571 5. Mirko Bortolotti ITA Lamborghini 3,112 6. Luca Engstler GER Lamborghini 6,703 7. Nicki Thiim DEN Aston Martin 9,165 8. Timo Glock GER McLaren 10,043
Fahrerwertung: 1. Marco Engel GER Mercedes 160 2. Thomas Preining AUT Porsche 159 3. Nicki Thiim DEN Aston Martin 139 4. Lucas Auer AUT Mercedes 136 5. Marco Wittmann GER BMW 135 6. Matteo Cairoli ITA Ferrari 127 7. Arjun Maini IND Ford 108 8. Ben Dörr GER McLaren 92 9. Luca Engstler GER Lamborghini 88 10. Thierry Vermeulen NED Ferrari 83