Die Koralmbahn erleichtert den Austausch zwischen den Regionen – so pendeln täglich viermal Züge morgens und abends zwischen Graz und Klagenfurt. Bereits nach kurzer Zeit verzeichneten Unternehmen in Graz einen Anstieg von Gästen aus Kärnten, zudem haben sich mehr Kärntnerinnen und Kärntner an den Universitäten in Graz eingeschrieben.
Arbeitsmarkt im Wandel
Das AMS Steiermark und das AMS Kärnten begannen bereits vor einem Jahr eine Zusammenarbeit, um die Möglichkeiten durch die Koralmbahn bestmöglich zu nutzen.
Koralmbahn wirkt positiv auf Jobmarkt
Sieben Monate nach der Inbetriebnahme der Koralmbahn zeigen sich laut AMS positive Auswirkungen auf Handel, Gastronomie und Arbeitsmarkt. Während steirische Arbeitssuchende für Jobs nach Kärnten vermittelt werden, sind in beiden Regionen neue Förderprogramme in Planung.
Laut dem steirischen AMS-Chef Karl Heinz Snobe konnten die Vermittlungsvorschläge für steirische Arbeitssuchende im Kärntner Raum um über 50 Prozent gesteigert werden – dadurch entstand der zweitgrößte Arbeitsmarktballungsraum Österreichs.
Förderprogramme und Jobbörse
Ab September startet zudem ein neues Förderprogramm, um die Mobilität und Arbeitsvermittlung weiter zu fördern. Weiters wird es Ende des Jahres eine besondere Jobbörse im Zug geben: Diese soll sowohl in Graz als auch in Klagenfurt stattfinden und neue Arbeitskräfte, darunter auch für die ÖBB, ansprechen.