Der 59-jährige Angeklagte wies die Anschuldigungen vor Gericht vehement zurück und betonte, dass alle Vorwürfe „erstunken und erlogen“ seien. Er bezeichnete sich selbst als Tierschützer und erklärte, auf dem Nachbargrundstück des Tierheims Murtal eine Hundestation errichten zu wollen. Die von ihm aufgenommenen Fotos und Videos sollen dem Projekt gedient haben.
Vorwürfe des Tierschutzvereins
Der Obmann des Tierschutzvereins beschrieb, dass ein Sichtschutz errichtet werden musste, um Mitarbeiterinnen vor den Beobachtungen des Angeklagten zu schützen; auch die Leiterin des Tierheims bezeugte die täglichen Sichtungen des Angeklagten rund um das Heim.
Neue Vorwürfe nach früherer Verurteilung
Der Angeklagte, der sich selbst als Aktivist gegen die ‚internationale Pfotenmafia‘ sieht, ist bekannt für seine Facebook-Postings, die den Steirischen Tierschutzverein, das Tierheim in Kobenz und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreffen – er wurde bereits für derlei Postings verurteilt. Das aktuelle Verfahren umfasst jedoch auch neue Vorwürfe der Belästigung. Wann es ein Urteil gibt, ist noch unklar.