Am 25. April waren die Männer mit Forstarbeiten beauftragt. Die Polizei stellte fest, dass das Feuer während dieser Arbeiten ausbrach. Ein Vorsatz allerdings soll nicht bestehen, vielmehr soll es sich um Fahrlässigkeit gehandelt haben.
Womöglich Funkenflug oder Zigaretten Brandursache
Die Polizei berichtete am Mittwoch, dass weder unbemerkter Funkenflug noch Zigaretten als Brandursache ausgeschlossen werden können. Andere Zündquellen – etwa Blitzschlag – wurden nicht ausfindig gemacht.
Die vier Männer – sie sind zwischen 22 und 49 Jahre alt – bestritten, für den Brand verantwortlich zu sein. Der Brandausgangspunkt wurde von der Polizei jedoch eingegrenzt und befand sich in jenem Bereich, in dem auch die Arbeiter tätig waren.
Schaden in Millionenhöhe
Das Feuer wurde jedenfalls erst durch Wanderer bemerkt, und weil der Boden trocken war, breitete es sich rasch aus. Insgesamt fielen 70 Hektar Waldgebiet den Flammen zum Opfer – mehr dazu in Nach 17 Tagen „Brand aus“ in Eisbach-Rein (11.5.2026).
Technisches Gerät der Feuerwehren wurde bei dem Brand beschädigt, Behörden, Ämter und Einsatzorganisationen hatten erhebliche Einsatzkosten – laut Ermittlungen der Polizei soll der Schaden rund vier Millionen Euro groß sein.
Darüber hinaus wurden drei Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten leicht verletzt. „Die Männer werden der Staatsanwaltschaft Graz wegen des Verdachts der fahrlässigen Herbeiführung einer Feuersbrunst (§ 170 StGB) angezeigt“, erklärte die Polizei.