Darüber hinaus sind vier weitere steirische Teams im Einsatz: Der GAK trifft in Tirol auf den FC Kitzbühel, den TSV Hartberg erwartet in Oberösterreich ein Duell mit Vorwärts Steyr. Heimrechte haben hingegen der Kapfenberger SV 1919 und der SV Lafnitz.
Wiedersehen der Zweitligaklubs
Die Kapfenberger Falken treffen auf den FC Hertha Wels. Die Oberösterreicher sind den Obersteirern bekannt, beide spielen auch in der 2. Liga gegeneinander. Im März 2026 setzte sich Hertha Wels noch gegen den KSV 1919 durch.
Der SV Lafnitz misst sich zuhause mit dem Neo-Bundesligisten SC Austria Lustenau aus Vorarlberg. Die erste Runde gewann Lafnitz gegen Scheiblingkirchen-Warth mit 3:1. Zweitligameister und Bundesliga-Aufsteiger Lustenau reichte letztlich ein knappes 1:0 in der ersten Cup-Runde gegen den Kremser SC.
Zumindest ein steirisches Team im Achtelfinale
Es steht bereits fest, dass aufgrund des rein steirischen Duells zwischen Vizemeister SK Sturm Graz und Regionalligameister und Zweitliga-Aufsteiger ASK Voitsberg ein steirisches Team im Achtelfinale steht. Sturm Graz ist aber – wenig überraschend – klarer Favorit.
Zwar beginnt die neue Bundesligasaison erst dieses Wochenende, dass die Grazer in Form sind, zeigte sich aber durchaus bei den internationalen Duellen gegen den schottischen Vizemeister Heart of Midlothian aus Edinburgh. Das Heimspiel in Graz gewann der SK Sturm 4:0, auswärts gewannen die Grazer 2:0.
Verstecken muss sich aber auch der ASK Voitsberg nicht: Die Regionalliga Mitte gewannen die Voitsberger in überlegener Manier – 26 von 30 Spielen wurden gewonnen, zudem gab es zwei Unentschieden, lediglich zwei Partien wurden verloren. Dass der ASK Tore schießen kann, zeigte auch die Tordifferenz: Mit 113 Toren hatte man die stärkste Offensive, mit 21 Gegentoren die stärkste Defensive der Liga.
ÖFB-Cup mit vielen steirischen Teams
Die zweite Runde des ÖFB-Cups geht zwischen dem 4. und dem 6. September über die Bühne. 32 Teams spielen um den Einzug in das ÖFB-Cup-Achtelfinale – mehr dazu in Titelverteidiger LASK muss nach Deutschlandsberg (sport.ORF.at).
Sieben der 32 Vereine sind aus der Steiermark, damit ist die grüne Mark das am stärksten vertretene Bundesland in der zweiten Runde. Sechs Teams kommen aus Oberösterreich, vier aus Wien, drei jeweils aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Niederösterreich, Kärnten und das Burgenland stellen je nur zwei Vereine.