Die Bundesliga hat sich für die neue Saison so einiges einfallen lassen. Eine wesentliche Reform greift in den Spielmodus ein: Die Liga wird zwar nach wie vor nach 22 Runden in Meister- und Qualifikationsgruppe geteilt, allerdings fällt die Punktehalbierung weg – alle Teams nehmen ihre bis dahin erarbeiteten Zähler mit in das Finale.

Größere Änderungen gibt es auch bei den Anspielzeiten: Um der Sommerhitze entgegenzuwirken, finden die Sonntagsspiele im August erst um 19.00 Uhr statt. Ganzjährig wird zudem ein echtes Freitag- und Samstagabendspiel jeweils um 19.30 Uhr eingeführt.

Ziel: Mehr Nettospielzeit

Das Fußballspiel selbst soll zudem schneller werden: Wie bei der WM gibt es strengere Maßnahmen, wenn sich die Teams zu viel Zeit nehmen. Auch wird ein Zehn-Sekunden-Limit bei Auswechslungen eingeführt, was die Netto-Spielzeit erhöhen soll.

VAR-Entscheidungen über Lautsprecher und Leinwand

Schließlich wird noch an der VAR-Schraube gedreht: Der Videoschiedsrichter darf ab sofort auch offensichtlich falsche Eckball-Entscheidungen korrigieren. Zudem werden die Schiedsrichter nach einem Videobeweis ihre finalen Entscheidungen erstmals lautstark über die Stadionlautsprecher für alle verständlich begründen – die passenden Bilder dazu laufen parallel auf den Videowänden.