Viele der insgesamt 24 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner von Bayern und Baden-Württemberg reisen in den Süden. Von Nord nach Süd betrachtet gibt es auf der Pyhrnautobahn (A9) drei potenzielle Staupunkte. Das sind zum einen die zwei Mautstellen Bosruck und Gleinalm und zum anderen der Autobahn-Grenzübergang Spielfeld.

Digitale Streckenmaut für schnelleres Durchkommen

Bei Mautstellen gibt es über die ASFINAG die Möglichkeit, sich für eine digitale Streckenmaut anzumelden. Man fährt dann auf der grünen Spur einfach durch – auch ohne Jahreskarte oder Vorabzahlung. Man muss sich nur registrieren und dann werden nach jeder Durchfahrt die angefallenen Gebühren von der hinterlegten Kreditkarte abgebucht.

Baustellen, Verengungen, Tunnel

Auf dem Weg Richtung Süden liegen in der Steiermark auch einige Baustellen, Fahrbahnverengungen und Tunnel, wo es tendenziell eng werden kann: zum Beispiel zwischen dem Voralpenkreuz und St. Michael. Hier gibt es zwischen Mautern und Kammern in beiden Richtungen Gegenverkehr, weil die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt ist – genauso auch zwischen Übelbach und dem Gleinalmtunnel. Geduld ist auch gefragt auf der Strecke zwischen Graz-Webling und Schachenwald aufgrund einer Baustelle.

Auf der stark befahrenen Südautobahn (A2) gibt es eine Großbaustelle im Packabschnitt. In der Steiermark und in Kärnten sind Blockabfertigungen zu erwarten und zwar am Packsattel Richtung Wien vor dem Kalcherkogeltunnel und Richtung Klagenfurt bei Steinberg vor dem Herzogbergtunnel.

Höhepunkt am Samstagvormittag

Der Samstag ist klassisch der Hauptreisetag. Die Hauptreisewelle wird aber bereits in der Nacht auf Samstag erwartet – mit Höhepunkt am späten Samstagvormittag. Die Zahlen des Steiermark Tourismus zeigen, dass bayrische Urlaubende aber auch gerne in der Steiermark bleiben und Urlaub machen. Die Schladming-Dachstein-Region war im vergangenen Sommer die beliebteste, gefolgt von Graz und der Südsteiermark.

Das Wandern ist der Bayern Lust

71 Prozent der deutschen Gäste würden demnach einen Wanderurlaub in der Steiermark machen. Das zeigt sich auch in den Nächtigungszahlen: Am längsten – nämlich mit rund vier Nächten – bleiben die bayerischen Sommer-Gäste in Murau, Schladming-Dachstein und dem Ausseerland-Salzkammergut. Damit treffen sich die Bayern und Gäste aus den Niederlanden bei ihren Vorlieben – auch niederländische Gäste verbringen die meisten Nächte in Murau, gefolgt vom Murtal und der Region Schladming-Dachstein. Dorthin zieht es aber auch viele Urlaubende aus Ungarn, Polen und Italien – wobei die Region Graz wohl aufgrund der geografischen Nähe bei den drei Ländern die meist gebuchte ist.

Und die deutschen Gäste finden den Urlaub hierzulande offenbar richtig gut, denn fast 90 Prozent würden die Steiermark auch weiterempfehlen.