Die Rinderbauern sehen sich mit einem Preisverfall konfrontiert. Seit Februar ist der Kilopreis für Stiere von 7,19 Euro auf 5,77 Euro gesunken, was einen Verlust von 640 Euro pro Tier bedeutet.

Besonders betroffen sind die Betriebe der Genossenschaft Rind Steiermark, die jährlich 50.000 Rinder vermarktet und 7.500 Mitglieder zählt. Franz Beck, Vize-Obmann der Genossenschaft, sagt: „Die Ursachen für den

Preisverfall kann man nicht mit ein oder zwei Sätzen erklären. Sinkende Preise, eine Dürre und stark steigende Energiekosten oder Treibstoffkosten. Zur gleichen Zeit bringt das viele Betriebe an den Rand ihrer Existenz.“

Existenzsorgen der Bauerinnen und Bauern

Die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen bringen viele Rinderbauern in Bedrängnis. Die steigenden Energiekosten und der Futtermangel verschärfen die Lage weiter. „Die Preise sinken beinahe wöchentlich. Viele Betriebe wissen nicht, wie sie die Tiere über den Winter bringen werden und überlegen schon, die Tiere zu verkaufen und somit ihre Bestände abzubauen.“

Rindfleischfest als Möglichkeit

Diesen Sonntag zeigen die steirischen Rinderbauern wieder auf. In Fischbach findet das Rindfleischfest statt. Neben den kulinarischen Höhepunkten hat sich das Fest auch touristisch etabliert. 5.000 Gäste werden erwartet. Die Bergbauern wollen so auf ihre Arbeit aufmerksam machen.