Oft geht es auf der Sommertour des Bundeskanzlers um Fragen rund um Bildung und Kinderbetreuung, aber auch um den Bereich Gesundheit. Bundeskanzler Christian Stocker betont, es sei ihm wichtig, durch diese direkten Fragen mitzunehmen, was die Bürgerinnen und Bürger derzeit besonders beschäftigt.

Teils seien das Themen, die er sonst nicht auf dem Radar gehabt hätte, so Stocker: „Zum Beispiel ist mir in sehr vielen Veranstaltungen mitgegeben worden, dass die Ausbildung der Rettungssanitäter tatsächlich etwas ist, das verbessert werden muss. Das ist so oft gekommen, dass ich weiß: Das muss ich mir ansehen.“

Weiterer „Hitze-Gipfel“ am Donnerstag

Aktuell ist freilich die Hitze ein brennendes Thema, dem sich Stocker widmet: „Zum einen müssen wir natürlich alles tun, den CO2-Ausstoß zu verringern. Ich setze hier vor allem auf Technologie, auf Verfahren, wo wir mehr CO2 aus der Atmosphäre entnehmen, als wir am Ende zurückgeben. Aber gleichzeitig müssen wir uns auch anpassen an den Klimawandel. Daher hat das Krisenbüro im Bundeskanzleramt in meinem Bereich ein Lagebild erstellt, schon vor Monaten in Vorbereitung auf diese Sommermonate.“

Bundeskanzler Stocker auf Tour in Graz

ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker ist derzeit auf Sommertour quer durch Österreich. Am Dienstag machte er in der Grazer Seifenfabrik Station und stellte sich den Fragen der rund 150 anwesenden Steirerinnen und Steirer.

Vor einiger Zeit wurde auch eine interministerielle Arbeitsgruppe eingerichtet, diese soll sich bereits am Donnerstag wieder zusammensetzen: „Und im Rahmen dieser Gruppe werden auch Maßnahmen ausgearbeitet werden, wie wir die Bevölkerung unterstützen können. Und natürlich ist es auch so, dass wir sehen, welche Probleme die Landwirtschaft mit dieser Situation hat. Nicht nur die Hitze, vor allem die Dürre, die Wasserknappheit beschäftigt die Landwirte und damit auch uns massiv“, so Stocker am Rande seiner Sommertour in Graz.

Hitzeschutz in Wohnungen und Schulen