Der Big Player, die Planai-Hochwurzen, weiß längst, dass der beste Weg ins Tal über eine rechtzeitig und clever angelegte Kunstschneepiste führt. Die letzten beiden sehr niederschlagsarmen Jahre haben gezeigt, dass Schneekanonen alleine noch keinen Winter machen, man vor allem mit dem Wasser gut haushalten und planen muss. Und genau das passiert gerade, erklärt Planai-Geschäftsführer Peter Weichbold: „Wir bauen einen der größten Speicherteiche, die es in der Steiermark gibt. Wir bauen den Bruckmoos-Teich um, von 80.000 Kubikmeter auf 200.000 Kubikmeter mehr Wasservolumen.“
Wasser punktgenau dann am Berg haben, wenn die Temperaturen eine Beschneiung möglich machen – das ist auch das Ziel am Nachbarberg, der Reiteralm, bei Geschäftsführer Daniel Berchthaller, wo ebenfalls viel Geld in eine noch effizientere, technische Beschneiung geht: „Wir haben zwei neue Pumpstationen errichtet, wo wir eine Wasserentnahme aus dem Preuneggbach errichten haben dürfen, sodass wir noch schlagkräftiger sind und die Zeitfenster im Winter noch besser nützen können. Und damit einhergehend haben wir dann auch noch zusätzliche knapp 20 Stück Schneigeräte angekauft.“
Ticketpreise werden angepasst
Auch am Kreischberg fließen knapp zwei Millionen Euro in die Beschneiung – größter Brocken ist hier jedoch der Bau des neuen Achter-Sessellifts auf den Rosenkranz – dadurch werden in der neuen Saison auch die Ticketpreise steigen, „um circa fünf Prozent, weil wir ja insgesamt am Kreischberg jetzt mit der Achter-Sesselbahn – die kostet 18 Millionen Euro – und mit der Verstärkung der Beschneiung insgesamt fast 20 Millionen Euro investieren. Da ist es einfach notwendig, dass man auch die Kartenpreise entsprechend anpasst“, erklärt Kreischberg-Geschäftsführer Karl Fussi.
Teurer wird Skifahren auch auf der Planai und der Reiteralm – hier wird man den Kartenpreis um etwa drei Prozent anheben, dabei jedoch auch auf Saisonkarten und diverse Packages setzen.