Die gute Nachricht zuerst – es steht gut um die Wasserqualität der steirischen Badeseen. Bernadette Bachler vom Kumberger Badesee etwa hat gerade die aktuelle Bewertung der AGES bekommen: „Die Wasserqualität ist leicht getrübt, aber verursacht durch natürliche Beschaffenheit und sonst – die beste Qualität – das ist ganz druckfrisch gekommen.“

Also Note „sehr gut“ – und das gilt laut AGES-Auswertung auch für fast alle übrigen 32 Badeseen in der Steiermark. Nur der Zenzsee in Tragöß hat zuletzt wieder die Note „gut“ bekommen – wegen zeitweiser erhöhter Keimwerte, die aber als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.

Noch keine historischen Tiefstwerte

Doch wie steht’s um die Pegelstände? „Nach dem Wasserstandsprotokoll der AGES ist der Wasserstand mittel. Natürlich ist Luft nach oben vorhanden, aber wir sind noch zufrieden“, heißt es aus Kumberg. Laut AGES liegen hier noch alle Badeseen in der Steiermark innerhalb normaler Hochsommerwerte.

Was man von den Flüssen in der Steiermark leider nicht behaupten kann, so Robert Schatzl, vom hydrografischen Dienst des Landes, Abteilung 14: „Im Süden sind wir generell zwar noch über den langjährigen Minimalwerten, aber wir nähern uns an. In der Obersteiermark liegen wir ja noch um einiges darüber, aber natürlich gibt es auch durch die fehlenden Niederschläge der letzten Zeit eine fallende Tendenz.“ Es sind aber keine historischen Tiefstwerte, „wir sind jetzt nicht in Bereichen, die noch nie aufgetreten sind“.