Asphalt wird ab 70 Grad Celsius verformungsanfällig, sagt Franz Nöhrer – er leitet das Referat Straßenbau im Land Steiermark: „Wir haben 40 Grad Außentemperatur. Schwarzer Asphalt absorbiert die Wärme und dann entstehen durchaus an der Oberfläche Temperaturen, an die 70 Grad.“

Außerdem kann Asphalt an vielen Stellen „schwitzen": Da werden Feinanteile durch die Autoreifen an die Fahrbahn-Oberfläche transportiert und da kommt es dann zu einer Anreicherung von Bitumen und Feinanteilen. Da ist der Straßenerhaltungsdienst sehr bemüht, diese ständig durch Abstreuen von Kalkmehl zu binden.“

Steinschläge durch Veränderungen am Fahrbahnrand

Überhaupt sei man jetzt laufend mit der Behebung von Hitze-Schäden beschäftigt: „Sprich Verformungen in der Asphaltkonstruktion, bei Kreisverkehren in Anbremszonen und in Kurven. Außerdem gibt es vermehrte Steinschläge dadurch, dass Felsformationen entlang der Landesstraßen anfangen zu zerklüften.“

Die meisten Schäden können im Zuge der täglichen Kontrollfahrten durch den Streckendienst des Landes sofort beseitigt werden – größere Schäden werden abgesichert und ein Bautrupp rückt aus.

Auch auf Autobahnen gibt es Schäden