Die Hitze ist gut für die steirischen Paradeiser-Landwirte: „Paradeiser funktionieren sehr gut bei dem heißen Wetter. Die, die genug Wasser haben, können ihre Paradeiser perfekt versorgen und dementsprechend haben wir jede Menge echt gut schmeckende Paradeiser“, so Fritz Rauer, Obmann der steirischen Gemüsebauern.

Wenn die Bedingungen weiter passen, könnte die steirische Ernte heuer in Richtung von 8.000 Tonnen gehen. Die Klimaerwärmung bringt hier immer bessere Bedingungen: „Wir können früher anfangen, früher pflanzen und mit weniger Energie praktisch frostfrei heizen. Das passiert auch jetzt. Und auch hinten raus; dann, im Herbst, wenn es länger warm ist, bleiben die Kulturen länger gesund und wir haben länger die frischesten Paradeiser.“

Beliebtestes Gemüse der Steiermark

Die Anbaubetriebe in der Steiermark bieten dazu auch eine besondere Sortenvielfalt, auch mit neuen Geschmacksrichtungen: „Es gibt in der Steiermark mit Sicherheit 180 bis 200 Sorten, die angebaut werden. Und das wird auch mehr. Von der süßen Snackparadeiser bis zur Fleischparadeiser, die für den Salat optimal ist.“

Die Süße ist heuer durch das heiße, sonnige Wetter besonders ausgeprägt. Das wird viele freuen – denn Paradeiser sind mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 32 Kilogramm pro Jahr das beliebteste Gemüse in der Steiermark.