Schafe und Rinder finden auf den steirischen Almen üblicherweise genügend nährstoffreiches Futter und können im Herbst wohlgenährt ins Tal gebracht werden; Zusätzlich sorgen die Tiere dafür, dass die Almen nicht zuwuchern.
Wenn kein Regen kommt, wird abgetrieben
Doch heuer wächst auch in den Höhen deutlich weniger Futter, erklärt Rudolf Grabner von der Landwirtschaftskammer – Grund sei die Trockenheit: „Die Tiere werden überleben, aber sie werden nicht diese Gewichtszuwächse haben.“
40.000 Rinder und 7.000 Schafe befinden sich auf den steirischen Almen. Bisher mussten nur vereinzelt Tiere vorzeitig abgetrieben werden – die meisten fanden auf den Almen noch genügend Futter. Die nächsten zwei bis drei Wochen seien laut Gruber entscheidend: Gibt es weiterhin zu wenig Regen, sei ein vorzeitiger Abtrieb wohl unvermeidbar.
Hoher Futterpreis bereitet Sorge
Schwierig sei laut Grabner auch die Ernährung der Tiere danach, denn Futtermittel wurde durch die Dürre rar und dadurch teuer – mehr dazu in Futtermangel durch Trockenheit auf Almen (14.7.2026): „Man muss schauen, mit welchen Tieren man in den Winter hineingeht. Soll man Tiere verkaufen? Wobei das schon recht schwierig ist, weil ein sehr großes Angebot an Schlachtrindern gegeben ist.“
Überangebot lässt Fleischpreis sinken