Am Mittwochnachmittag war noch ein Kontroll-Drohnenflug durchgeführt worden. Das Ergebnis: Es waren keine Glutnester mehr vorhanden.
Löscharbeiten im unwegsamen Gelände schwierig
Im Gaisbachtal war war der Wald am Dienstag auf einem Gebiet von 8.000 Quadratmetern in Brand geraten. Nachdem das oberflächliche Feuer weitgehend gelöscht war, mussten allerdings die Glutnester auf den steilen Hängen mühsam ausgegraben werden, so Alexander Schulz von der Feuerwehr Scheffau.
Nachdem die Löscharbeiten in unwegsamem Gelände weitgehend abgeschlossen waren, wurde mit dem „kontrollierten Rückbau“ begonnen. Danach werde es noch einen Drohnenflug geben, hieß es seitens der Feuerwehr. „Brand aus“ konnte dann gegen 16 Uhr am Nachmittag geben werden.
Löscharbeiten seit der Früh wieder im Gang
Mittwochfrüh wurden erste Drohnenflüge durchgeführt. Das Feuer hatte sich teils bis zu zehn Zentimeter tief in den Boden gefressen, so der Kommandant der Scheffauer Feuerwehr. Bei den Arbeiten an steilen Hängen mussten die Feuerwehrleute von der Bergrettung gesichert werden, so Schulz.
Die Feuerwehr konnte mit ihren Einsatzautos kaum in die Nähe der Glutherden. Das Löschwasser musste teils aus dem nahe gelegenen Hintersteinersee über Leitungen transportiert werden.
Brandursache vorerst unklar
Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache am Dienstagnachmittag ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten es soweit unter Kontrolle bringen, dass es sich nicht noch weiter ausbreiten konnte. In der Nacht wurde Brandwache gehalten. Ab Mittwochfrüh wurde weiter mit Löschhubschraubern und Dutzenden Einsatzkräften gearbeitet.