Augenzeugen hatten sofort nach der Notlandung Alarm geschlagen, bei der Leitstelle Tirol gingen mehrere Anrufe ein. Das einmotorige Flugzeug war gerade dabei, einen Segelflieger am Tau in die Höhe zu schleppen. Dabei kam es offenbar zu Problemen, laut Klaus Hohenauer von der Luftfahrtbehörde des Landes fiel der Motor der Maschine aus. Der einheimische Pilot musste deshalb notlanden, das Segelflugzeug mit zwei Menschen an Bord konnte sich laut Feuerwehr gerade noch vorher ausgeklinken und sicher landen.
Zunächst hatte der Pilot für die unfreiwillige Landung eine Wiese im Visier. Er kam den dortigen Häusern aber zu nahe, so die Feuerwehr. Deshalb lenkte er die Maschine noch in Richtung Großache. Nach dem Aufsetzen schlitterte das Flugzeug noch Richtung Fluss, blieb dann aber im Uferbewuchs hängen. Wenige Meter vom Wasser konnte der Pilot unverletzt aus dem Wrack steigen. Er meldete sich noch selbst bei der Leitstelle melden, um Entwarnung zu geben.
Feuerwehr rückte nach Alarmierung bei Leitstelle aus
Die Feuerwehr Kirchdorf war inzwischen bereits ausgerückt. Sie musste aber nur mehr das havarierte Flugzeug sichern. Vorsichtshalber wurde der Treibstoff abgepumpt, um eine Umweltbeeinträchtigung zu verhindern. Der Pilot selbst habe die Notlandung offenbar recht gelassen hingenommen, erklärte der Kirchdorfer Feuerwehrkommandant Hannes Embacher gegenüber ORF Tirol. Für das, was er gerade erlebt hatte, sei er jedenfalls sehr ruhig gewesen.