Sein Sohn habe beim Schwimmen im Wildsee plötzlich ein Metallteil an seinen Zehen gespürt und es aus dem See gefischt, beschreibt der Vater des Buben den Fund im Internet. Er habe dann sofort die 133 gewählt und den Fund einer Granate gemeldet. Innerhalb weniger Minuten sei die Polizei dagewesen und habe den Bereich abgesperrt, so der Vater.

Uferbereich abgesperrt und Betreten untersagt

Laut Polizei Seefeld wurde der Nahbereich des Ablageortes in einem Umkreis von ca. 50 Metern abgesperrt. Das Kriegsrelikt sei dann von einem sachkundigen Organ inspiziert worden und als „Rest einer Artilleriemunition“ identifiziert worden. Von dem Teil gehe keine weitere Gefährdung mehr aus, so die Polizei. Das Kriegsrelikt wurde sichergestellt und vom Entminungsdienst des BMI übernommen.