Die kostenlose App kann in Tirol, Bayern und Südtirol verwendet werden. Seit der Einführung vor neun Jahren wurde sie rund 440.000-mal heruntergeladen.
GPS-Daten werden an Leitstelle übermittelt
Wird über die App ein Notruf ausgelöst, werden die exakten GPS-Koordinaten an die Leitstelle übermittelt, gleichzeitig wird eine telefonische Verbindung hergestellt. So können Informationen über Unfallhergang, Anzahl der Betroffenen oder die Art der Verletzung weitergeleitet werden.
Standortverlauf hilft bei Suchaktion
Neben der Notruffunktion gibt es auch einen Standortverlauf, welcher regelmäßig nach 100 Metern die Standortdaten an einen Server schickt. „Gerade für alpine Aktivitäten bietet diese Zusatzfunktion einen Mehrwert. Wenn eine Person nicht wie geplant von einer Tour zurückkehrt und Angehörige oder Gastgeber Alarm schlagen, können die Einsatzkräfte auf die gespeicherten Daten zugreifen und das Suchgebiet eingrenzen. Das spart wertvolle Zeit", sagt der Geschäftsführer der Leitstelle Tirol, Bernd Noggler.
Besonders in den Sommermonaten wird die App häufig genutzt – in den letzten 30 Tagen in Tirol rund 110 mal.