Der Insolvenzantrag sei vom Betreiber der Diskothek Romed Pult über seine Rechtsvertretung bei Gericht eingebracht worden. Dieser sei auch Gesellschafter und Geschäftsführer der Cosmo Entertainment GmbH, die ebenfalls bereits einen Insolvenzeröffnungsantrag gestellt habe. Laut dem früheren Betreiber selbst gebe es inzwischen aber eine neue Firma, die die Aktivitäten weiterführen möchte. Diese sei aktuell auf der Suche nach Personal.
Rückgang der Umsätze durch die Pandemie
Der KSV1870 wie auch der Alpenländische Kreditorenverband führen bei den Insolvenzursachen rückgängige Umsätze infolge der Coronavirus-Pandemie an. Die Kundenfrequenz und das Verhalten der Gäste bei der Konsumation hätten sich verändert. Das habe letztlich zu der Pleite geführt.
Der schuldnerische Betrieb sei ein reiner Saisonbetrieb und seit Ende April geschlossen. Eine Fortführung der betroffenen Firma sei nicht vorgesehen. Alle Dienstnehmer seien bereits mit Saisonende abgemeldet, sodass aktuell keine Dienstnehmer mehr von der Insolvenz betroffen seien.
Verbindlichkeiten von 1,6 Millionen Euro
Die Höhe der Verbindlichkeiten in dem Insolvenzverfahren beläuft sich laut Eigenangabe des Schuldners auf über 1,6 Millionen Euro. Von der Insolvenz sollen laut dem Eröffnungsantrag 65 Gläubiger betroffen sein. Zum Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Christopher Fink aus Imst bestellt.