Der von der DB Regio betriebene Personenverkehr auf der Außerfernbahn hatte sich in den vergangenen Jahren aufgrund vieler Zugsausfälle und Unpünktlichkeit einen schlechten Ruf eingehandelt. In den vergangenen beiden Jahren habe sich die Situation aber gebessert, heißt es aus dem Büro von Verkehrslandesrat Rene Zumtobel (SPÖ).

Die Entwicklung zeige, dass vor allem die gemeinsam mit DB Regio und dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) gesetzten Maßnahmen greifen und die Außerfernbahn Schritt für Schritt stabilisiert werden konnte, so Zumtobel.

Ausfallstage von 85 auf 39 gesunken

Während die Bahn 2023 noch an 85 Tagen und 2024 an 60 Tagen nicht verkehrte, seien es 2025 nur mehr 39 Tage gewesen. Dabei habe es sich ausschließlich um planmäßige und im Vorhinein kommunizierte Instandhaltungsarbeiten gehandelt. An allen planmäßigen Ausfalltagen sei den Fahrgästen ein Schienenersatzverkehr zur Verfügung gestanden. Unplanmäßige Ausfalltage habe es im Vorjahr überhaupt nicht mehr gegeben.

Zentral für Verbesserungen sei die Stabilisierung der Personalsituation durch die DB Regio gewesen, heißt es aus dem Büro des Verkehrslandesrates weiter. Nach Gesprächen von Zumtobel und dem VVT mit Verantwortlichen der DB Regio sei von mehreren Seiten an Verbesserungen gearbeitet worden. Zusätzlich zu den Personalmaßnahmen von DB Regio seien die Fahrplanauskunft über eine Verknüpfung der Systeme von DB, VVT und ÖBB verbessert, und der fachliche Austausch zwischen VVT und DB Regio intensiviert worden, heißt es.

Stundentakt und Züge später am Abend

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember soll der Verkehr auf der Außerfernbahn auf einen durchgehenden Stundentakt umgestellt werden. Verbesserungen soll es insbesondere bei Tagesrandverbindungen geben. Während aktuell die letzte Zugverbindung von Innsbruck nach Reutte um 18.38 Uhr abfährt, wird es künftig noch drei weitere, spätere Verbindungen geben, die letzte davon um 21.39 Uhr ab Innsbruck mit Ankunft um Mitternacht in Reutte.