Die Verbindung Wien-Graz wird als Folge davon eingestellt. Für die Standorte Klagenfurt und Innsbruck habe man für diesen Winter „noch einmal Lösungen finden“ können. Es sei aber „kein Geheimnis“, dass es langfristige strukturelle Lösungen brauche, so Mann. Die AUA entscheide momentan von „Flugplan- zu Flugplanperiode“. Die drei Inlandsflüge hätten der AUA in den vergangenen zwölf Monaten einen Verlust von 12 Mio. Euro eingebracht, erklärte Mann später im Ö1-„Mittagsjournal“.
Überleben der Airline im Fokus
„Wir stellen uns gerne jedem konstruktiven Dialog, wie man das möglich macht. Aber auf Dauer, wenn wir sagen, wir wollen als Netzwerkairline in Wien überleben, werden wir immer darauf schauen müssen: Wo verdienen wir Geld und wo verlieren wir Geld?“, so Mann am Dienstag.
Nach ersten Meldungen über die mögliche Streichung der Flugverbindung Innsbruck-Wien hatte die FPÖ eine Subventionierung durch den Bund gefordert. 15 Millionen aus dem Budget sollen nach Vorstellungen der Freiheitlichen den Weiterbestand der Verbindung sicherstellen.