Mit der Übernahme fällt auch der Immobilienzweig Juntinsalo Oy des finnischen Unternehmens an Binderholz, berichteten die Tiroler Bezirksblätter und „Tiroler Tageszeitung“.
Kuhmo Oy würde jährlich über eine Million Festmeter Rundholz verarbeiten und verzeichne dabei einen Jahresumsatz von 150 Mio. Euro. „Die Übernahme von Kuhmo Oy und Juntinsalo Oy stärkt die Position der Binderholz Gruppe in einer der besten Wuchsgebiete für Nadelholz und stellt ein klares Bekenntnis zu unseren finnischen Standorten dar“, erklärte Reinhard Binder, Vorsitzender der Binderholz Gruppe.
Dritter Standort in Finnland
Gemeinsam mit den bestehenden Werken in Lieksa und Nurmes sichere Kuhmo Oy den Bedarf für hochwertiges Schnittholz der Binderholz-Weiterverarbeitungsstandorte und vergrößere gleichzeitig das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der Gruppe. Mit der Übernahme könne Binderholz vor allem seine Position im weltweiten Schnittholzmarkt verstärken. Alle 180 Mitarbeiter würden zudem nahtlos übernommen werden.
Erfreut zeigte sich auch der bisherige Geschäftsführer von Kuhmo Oy, Tommi Ruha: „Dank dieser Transaktion sieht die Zukunft von Kuhmo Oy stärker als je zuvor aus. Unter dem neuen Eigentümer ist das Unternehmen besser positioniert, um zu wachsen, zu investieren und seine Stellung auf internationalen Märkten zu verbessern.“ Zum Kaufpreis gab es keine Angabe.
Mehr als 60 Standorte
Insgesamt verfügt Binderholz über 60 Standorte, die weit über die österreichische Grenze hinaus operieren – darunter unter anderem in den USA, Großbritannien, Lettland sowie eben Finnland. Die Unternehmensgruppe beschäftigt laut eigenen Angaben über 6.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2024 erwirtschaftete man einen Jahresumsatz von rund 2,06 Mrd. Euro.