Von Reith aus sei der Rauch anfangs gar nicht zu sehen gewesen, so Feuerwehr Einsatzleiter Martin Gapp. Die Einsatzkräfte führten zunächst Erkundungsflüge durch. Danach sei entschieden worden, zusätzlich zu Wasser auch Mannschaft und Gerät an den Einsatzort zu bringen. Das Gebiet sei „absolut nicht zugänglich“ und nur nach dreistündigem Fußmarsch erreichbar. Deshalb seien Feuerwehrleute und Ausrüstung mit Hubschraubern eingeflogen worden.

Schwieriger Einsatz im Steilgelände

Der Brandherd befand sich laut Feuerwehr in „sehr steilem, felsdurchsetztem Gelände“. Auch die Bergrettung Reith stand im Einsatz. Ihre Aufgabe sei es gewesen, die Einsatzkräfte im Gelände zu sichern, damit die Löscharbeiten durchgeführt werden konnten.

Relativ kleine Fläche betroffen

Die betroffene Fläche erstreckte sich auf etwa 100 bis 150 Quadratmeter, so Gapp. Die genaue Größe müsse erst vermessen werden. Zu Mittag ging es darum, Glutnester aufzuspüren und zu beseitigen, zusätzlich wurde das Gebiet bewässert und kontrolliert.

Nach Angaben der Feuerwehr konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. „Aufgrund des schnellen Eingreifens von relativ viel Feuerwehren konnte man das recht schnell unter Kontrolle bringen“, sagte der Kommandant.