In Tux ging im Bereich der „Waldhütte“, eine Mure auf die dortige Gemeindestraße ab. Die Straße konnte umgehend gereinigt werden, sie musste nicht gesperrt werden. Zu einer zweiten Mure im hintren Zillertal kam es im Bereich der Marchklamm beim Schlegeisstausee. Laut Polizei verschütteten Geröll und Schlamm die Schlegeisstraße entlang des Speichersees auf einer Breite von rund 20 Metern und einer Höhe von circa 5 Metern. Dadurch konnte ein Pkw Lenker nicht mehr talauswärts fahren. Laut Polizei ist er zu Fuß bis zur Staumauer vor gegangen und mit der dortigen Buslinie ins Tal gekommen. Laut Feuerwehr Ginzling kann das Murenmaterial erst im Laufe des Freitags abtransportiert werden.

In Brandberg kam es zu einem Murenabgang taleinwärts bis Häusling, dadurch wurde die Straße verlegt. Die Feuerwehr Brandberg war während der Nachtstunden mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Eine Person, die durch die Mure zunächst eingesperrt war, konnte bereits abgeholt werden.

Ein Kontroll- und Übersichtsflug durch den Polizeihubschrauber musste Donnerstagabend aufgrund des starken Regens abgebrochen werden. Großflächige Überschwemmungen beziehungsweise flächendeckende Schäden blieben aber aus.

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Beträchtliche Regenmengen in kurzer Zeit

In Innsbruck gab es einige Einsätze im Bereich der Innenstadt sowie in den Stadtteilen Reichenau und Olympisches Dorf wegen überfluteter Keller. Auch im Raum Wattens und Kolsass standen Keller unter Wasser. Bei den Messstationen wurden am Abend teilweise sehr starke Regenmengen registriert, so etwa in Kitzbühel innerhalb einer Stunde fast 30 mm Niederschlag und in Innsbruck über 28 mm innerhalb einer Stunde.

Einsätze auch in Kitzbühel

Im Bereich Gundhabing bei Kitzbühel trat ein Bach über die Ufer, wodurch es zu mehreren Überflutungen kam. Zudem wurde die Bundesstraße von Gundhabing bis zum Lagerhaus überspült. Zahlreiche Wohnhäuser sowie Gewerbe- und Industriebetriebe waren betroffen. Im Zuge des Einsatzes musste zudem eine Unterführung von den Wassermassen befreit werden. Die Feuerwehr Reith bei Kitzbühel unterstützte die Feuerwehr Kitzbühel bei den umfangreichen Einsatzmaßnahmen. Aufgrund der Überflutungen mussten außerdem die Radwege in Richtung Reith und Aurach gesperrt werden.