Wie trocken Wälder und Böden derzeit sind, zeigen auch mehrere Waldbrände der vergangenen Wochen, die nach Blitzschlägen entstanden sind. In Ginzling, St. Johann, Matrei in Osttirol und in Scheffau dürften jeweils Blitze für Brände verantwortlich sein – mehr dazu in Heuer mehr Waldbrände durch Blitzschlag.
Besonders problematisch seien im Wald Boden- und Erdbrände, so das Land in einer Aussendung. Das trockene Unterholz könne bis weit in den Boden hinein betroffen sein, Glutnester könnten sich über längere Zeit halten und auch noch Tage später zu einem erneuten Aufflammen führen.
Strenge Regeln für das Feuerentzünden im Wald
Das Land Tirol machte erneut auf strenge Regeln für das Feuermachen im Wald aufmerksam:
Das Entzünden von Feuer durch unbefugte Personen verboten, wenn dadurch die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigt werden kann.
Der unvorsichtige Umgang mit feuergefährlichen Gegenständen ist verboten. Darunter fällt insbesondere das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Zigaretten und Streichhölzern.
In Zeiten besonderer Brandgefahr sollte jegliches Feuerentzünden sowie Rauchen im Wald gänzlich unterbleiben.
Zum Entzünden von Feuer ist nur ein sehr eingeschränkter Personenkreis berechtigt, etwa Waldeigentümer und bestimmte von ihnen befugte oder beauftragte Personen.
122 Notruf der Feuerwehr
Auch bei Feuerwerken, Brauchtumsfeuern und anderen möglichen Zündquellen ist größte Vorsicht geboten. Behördliche Verbote aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr sind unbedingt einzuhalten. Kommt es dennoch zu einem Waldbrand oder wird Rauchentwicklung wahrgenommen, ist sofort der Feuerwehrnotruf 122 wählen. Darüber hinaus solle man sich selbst nicht in Gefahr begeben, so das Land.