Der Bahnhof werde während der gesamten Bauzeit immer in Betrieb und zugänglich sein, es werde jedoch mit Fahrplanwechsel zu Anpassungen beim Angebot kommen und die Wegeleitung werde sich je nach Bauphase ändern, hieß es anlässlich des Spatenstiches. Um die Auswirkungen auf den Bahnverkehr so gering wie möglich zu halten, werden einige Arbeiten in den Nachtstunden durchgeführt.
Die bestehenden Bahnsteiganlagen werden vollständig erneuert. Künftig stehen ein neuer direkt vom Hauptgebäude aus zugänglicher Bahnsteig sowie ein neuer Mittelbahnsteig mit einer Länge von jeweils 220 Metern zur Verfügung. Dadurch können längere Regionalzüge eingesetzt und zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden.
Drei Aufzüge
Für einen barrierefreien Zugang entstehen eine neue Personenunterführung und drei Aufzüge. Die Wege zwischen Bahn, Bus, der künftigen Regionalbahn, Fahrrad und Individualverkehr sollen übersichtlicher und komfortabler gestaltet werden.
Neben den Anlagen für die Reisenden erneuern die ÖBB auch die technische Infrastruktur des Bahnhofs. Gleise, Weichen, Oberleitungsanlagen sowie Telematik- und Sicherungstechnik werden auf den neuesten Stand gebracht. Zusätzlich entsteht ein neues Technikgebäude. Das historische Bahnhofsgebäude bleibt erhalten. Lediglich ein später errichteter Zubau wird rückgebaut.
Auch Umfeld wird erneuert
Parallel zum Bahnhofsumbau wird das Bahnhofsumfeld neugestaltet. Geplant sind zusätzliche überdachte Bike&Ride- und Park&Ride-Anlagen sowie eine Neuordnung des Vorplatzes. Auch die Straßenunterführung in der Kranebitterstraße wird erneuert und verbreitert. Künftig stehen zwei Fahrspuren für den Straßenverkehr sowie ein eigener Gehweg zur Verfügung. Die Maßnahme verbessert die Verbindung zwischen den Ortsteilen und erhöht die Sicherheit für Fußgänger.