Detaillierte Umsatzzahlen gebe es erst wieder bei der Bilanz für das Gesamtgeschäftsjahr, so das Unternehmen gegenüber der APA. Jedenfalls habe man im ersten Halbjahr den positiven Wachstumskurs fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2025 hatte der Umsatz mit einem organischen Wachstum von ebenfalls sechs Prozent auf 1,97 Mio. Euro gesteigert werden können.

Wachstum in Asien am höchsten

Die nunmehrige Entwicklung erstrecke sich über alle wesentlichen Regionen: In Asien einschließlich Nahost lag das Wachstum auf vergleichbarer Basis laut Swarovski bei elf Prozent, in Nord- und Südamerika bei zehn Prozent und in Europa bei fünf Prozent. Zudem habe das Unternehmen in acht seiner zehn wichtigsten Märkte ein positives Wachstumerzielt. Besonders hervorzuheben seien etwa Japan mit einem Plus von 32 Prozent und die USA mit einem Plus von zwölf Prozent. In „Greater China“ habe man hingegen einen Rückgang um zwei Prozent hinnehmen müssen.

Zuletzt immer wieder Turbulenzen

Der Kristallkonzern Swarovski, der im Vorjahr sein 130-jähriges Bestehen feierte, ist laut eigenen Angaben in mehr als 140 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 18.300 Menschen. In den vergangenen Jahren hatte sich das geschichtsträchtige Unternehmen mit starken Turbulenzen konfrontiert gesehen. Dies betraf sowohl die Konzernführung als auch die wirtschaftliche Situation, nicht zuletzt aufgrund der Coronakrise. Am Stammsitz in Wattens wurden großflächige Kündigungen vorgenommen. Im Jänner waren dort noch rund 2.480 Mitarbeiter beschäftigt, Tendenz weiter sinkend – künftig sollen es rund 2.100 sein.