Die größte Gefahr bei einem Gewitter stellt sich oberhalb der Baumgrenze dar. Sind erste Anzeichen sichtbar, so sollte man rasch zurückgehen oder die nächste Schutzhütte aufsuchen. Im besten Fall erkundigt man sich aber bereits vor einer Wanderung in den Bergen nach dem Wetter, so „Sicheres Vorarlberg“ in einer Aussendung.
Ruhe bewahren und Klettersteig verlassen
Dass es zu regnen oder gewittern beginnt, ist nicht immer vorhersehbar. Eine feuchte, dunstige Morgenluft oder Wolkentürme können aber erste Anzeichen auf eine labile geschichtete Luftmasse sein.
Kommt man tatsächlich in ein Gewitter, sollte Ruhe bewahrt werden, denn bei Panik droht Absturzgefahr. Zudem sollten Gipfel, nasse Rinnen oder eisengesicherte Klettersteige schnellstmöglich verlassen werden.
Im Ernstfall empfiehlt „Sicheres Vorarlberg“, mit angezogenen Beinen auf eine isolierende Unterlage zu sitzen. Das kann etwa ein Rucksack oder ein Seil sein. Dabei ist es wichtig, einzeln zu sitzen oder mit geschlossenen Beinen zu stehen und andere nicht zu berühren.
Bricht eine Gewitterzelle auf, so sollte man sich auch nicht am Waldrand aufhalten, laut „Sicheres Vorarlberg“ ist es besser im Wald selbst das Gewitter abzuwarten. Höhlen und Grotten sind nur dann sicher, wenn sie genügend Rücken- und Kopffreiheit bieten.