Die letzten Vorbereitungen für das Szene Openair in Lustenau nähern sich dem Ende. Während die Arbeiten im vergangenen Jahr noch von Regen begleitet wurden, herrschten heuer strahlender Sonnenschein und bis zu 35 Grad. Für die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer auch nicht sonderlich angenehm, aber zu bewältigen: „Wir haben extra früh angefangen, damit wir die Kühle vom Morgen mitnehmen“, erzählt einer der Helfer. Ein anderer ergänzt: „Eincremen und viel trinken, dann geht es schon. Wasser ist wichtig.“
Bis zu 37 Grad zum Festivalauftakt
Zum Start des Festivals am Donnerstag dürfte es sogar noch heißer werden. Prognostiziert werden bis zu 37 Grad. Es gibt jedoch Möglichkeiten sich abzukühlen und hydriert zu bleiben, sagt Veranstalter Hannes Hagen: „Es gibt Gratis-Trinkwasser an zwei Stellen auf dem Gelände, es gibt den alten Rhein zum Abkühlen, wir haben auch ein paar schattige Plätzchen eingerichtet. Wir glauben, dass wir da gut durchkommen.“
30.000 Liter Bier fließen durch unterirdische Leitungen
Für das Festival stehen rund 30.000 Liter Bier bereit. Dieses wird nicht mit einzelnen Fässern zu den Ausschankstellen transportiert, sondern über eigens verlegte Leitungen im Boden verteilt. „Das Bier kommt direkt aus den Trucks und wird gekühlt über die Leitungen zu den Zapfhähnen gepumpt“, erklärt Hagen.
70 Acts auf den Bühnen
Musikalisch wartet das Szene Openair bis Samstag mit einem abwechslungsreichen Programm auf. 70 Bands und Solokünstler stehen auf den Bühnen. Zu den Höhepunkten zählen der deutsche Musiker Zartmann, die österreichische Band Seiler und Speer sowie die Italo-Schlager-Band Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys.
Szene OpenAir: Letzte Vorbereitungen laufen
Festivalgelände bietet mehr als Musik
Doch das Szene Openair bietet mehr als nur Musik. Auf dem rund acht Fußballfelder großen Gelände gibt es zahlreiche Angebote abseits der Bühnen. So ist etwa die Junge Kirche mit einer Pop-up-Church vertreten. Dort werden Gespräche angeboten und auch Weihwasser in Sprühflaschen verteilt.
„Das ist der perfekte Ort, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Zwischen den Konzerten ist Zeit dafür", sagt Mona Pexa von der jungen Kirche.
Mitten im riesigen Gelände ist das Social Media-Team des ORF Vorarlberg für die Festivalbesucherinnen und -besucher da, freut sich auf einen Austausch und bietet gute Laune mit Action bei witzigen Festival-Challenges.