Der 18-Jährige hatte gemeinsam mit einer gleichaltrigen Urlauberin und einem Bergführer eine Klettertour unternommen. Nach Übungen zum Ablauf einer Seilschaft stiegen die beiden in eine Kletterroute ein. Am Standplatz zwischen der ersten und zweiten Seillänge hängte der junge Mann laut Polizei seine Selbstsicherung aus.

Bis zu 15 Meter abgestürzt

In der Folge verlor er aufgrund seines unsicheren Standes das Gleichgewicht und belastete das Kletterseil. Da seine Seilpartnerin ihn zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesichert hatte, stürzte der 18-Jährige rund zehn bis 15 Meter über die nahezu senkrechte Felswand ab.

Der Sturz wurde laut Polizei erst kurz über dem Boden durch den Knoten am Seilende gestoppt. Aufgrund der Seildehnung dürfte der junge Mann dennoch auf dem Boden aufgeschlagen sein und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen haben.

Der Bergführer stieg umgehend über ein Fixseil zum Verletzten ab und leistete Erste Hilfe. Anschließend wurde der 18-Jährige vom Notarzthubschrauber „Gallus 1“ mittels Tau geborgen und in den Schockraum des Landeskrankenhauses Feldkirch geflogen.