Unter dem Motto „Alemania cantat“ versammelten sich Singbegeisterte aller Altersgruppen und aus der gesamten Bodensee-Region am Bregenzer Seeufer. Begleitet wurden sie von einem Instrumentalensemble mit Musikern des Symphonieorchesters Vorarlberg sowie von renommierten Festspielsolisten und Mitgliedern des Bregenzer Festspielchors, des Prager Philharmonischen Chors und des Bayerischen Rundfunkchors. Der australische Dirigent Steven Moore gab den Takt vor – und das in jeder Hinsicht. In höchst amüsanter Art agierte Moore auch als Conferencier, begeisterte und motivierte Moore die Sängerinnen und Sänger zum Aufwärmen, Hüpfen und natürlich zum Singen.

Großen Applaus erhielten aber nicht nur die Festspielkünstler, sondern auch Intendantin Lilli Paasikivi. „Heute sind Sie der Festspielchor“, begrüßte sie die jubelnde Menge. Noch größer wurde der Jubel, als sie fragte: „Sind Sie bereit?“ Nach einem lauten Ja konnte es losgehen.

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„O sole mio“ zum Auftakt

Eröffnet wurde der „Singalong“ mit dem Gassenhauer „O sole mio“. Das sei ein Dankeschön an die Sonne, ohne die es die Bregenzer Festspiele nicht gäbe, erklärte Moore. Anschließend stürzten sich die Sängerinnen und Sänger auf Gesangsstücke aus Seebühnenproduktionen der vergangenen Jahrzehnte: auf den „Jägerchor“ aus dem „Freischütz“ (2024/25), „Nessun dorma“ aus „Turandot“ (2015/16), den „Ambosschor“ aus dem „Troubadour“ (2005/06) und „Va, pensiero“ aus „Nabucco“ (1993/94). Nicht fehlen durften außerdem „Toreador“ aus „Carmen“ (2017/18 bzw. 1991/92) und die aktuelle Produktion „La traviata“ mit dem Brindisi, ehe der Abschluss des „Singalongs“ mit „Happy Birthday“ gefeiert wurde.

Die Teilnehmenden waren nicht nur mit großem Enthusiasmus am Werk, sondern auch bestens vorbereitet: Die Bregenzer Festspiele hatten die Noten der Gesangstücke frühzeitig zum Download bereitgestellt. Und beim Singen hielten viele sie in den Händen.