Zur Fläche des Waldbrandes konnte die RFL am Samstagabend keine gesicherten Angaben machen, aber die Brandbekämpfung sei zäh, hieß es auf Nachfrage. Mehrere Feuerwehren und spezialisierte Kräfte aus Frastanz, Hohenems, Nenzing und Nüziders seien seit mehreren Stunden am Bekämpfen der Glutnester.
Glut flammt immer wieder auf
Da der Waldboden bis in die Tiefe ausgetrocknet ist, sei es schwierig, die Glutnester vollständig abzulöschen. Immer wieder flammen so die Brände wieder auf. Zwei Hubschrauber waren am Nachmittag bei der Brandbekämpfung im Einsatz, am Abend war es nur noch einer, hieß es von der RFL.
Waldbrand Einsatz im Gamperdonatal
Hubschrauber im Waldbrand-Einsatz im Gamperdonatal
Brand oberhalb der Vals Alpe
Die Brände befanden sich ersten Meldungen zufolge oberhalb der Vals Alpe und unterhalb des Scheienkopfs im Gamperdonatal. Die Alpe Vals liegt im Gamperdonatal in der Gemeinde Nenzing auf 1.151 Metern Höhe und ist Teil der regionalen Alplandschaften der Agrargemeinschaft Nenzing. Das Gebiet dürfte für die Feuerwehren nicht leicht zu erreichen sein.
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Anspannung im Nenzinger Himmel
Das Gamperdonatal führt weiter in den bekannten „Nenzinger Himmel“. Das beliebte Erholungsgebiet oberhalb von Nenzing ist nur über eine für den Normalverkehr gesperrte, 16 Kilometer lange Straße zu erreichen. Im Sommer sind die Unterkünfte in der Alpsiedlung meist ausgebucht. Die Zufahrt sei im Moment nur für die Einsatzkräfte passierbar, hieß es am Abend. Im Nenzinger Himmel sei Anspannung spürbar, berichteten Zeugen.