Die lang anhaltende Trockenheit hat den Waldboden tief ausgetrocknet. Deshalb sei es schwierig gewesen, die Glutnester vollständig zu löschen, erklärte die Feuerwehr Nenzing am Sonntagmorgen auf Nachfrage des ORF Vorarlberg. Da der Einsatzort nicht zu Fuß oder mit Fahrzeugen nicht erreichbar war, habe man die Feuerwehrleute mit Hubschraubern hinfliegen müssen. Die Glutnester hatten sich trotz intensiver Bekämpfung stundenlang hartnäckig gehalten.
Vermutlich Blitzschlag
Ausgelöst worden sein dürfte der Brand durch einen Blitz, vermutet die Feuerwehr. Das stelle in Hitzeperioden häufig eine Gefahr dar. Im Einsatz standen zwei Hubschrauber und rund 100 Feuerwehrleute, von denen rund 30 bis zum Brandort geflogen wurden. Der Brandort lag in steilem, unzugänglichem Gelände.
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Brand wurde von Hirte entdeckt
Das Feuer habe sich tief in den Boden gefressen und auch Wurzeln in Brand gesetzt, berichtete die Feuerwehr gegenüber dem ORF. Daher vermutet man, dass der Brand wahrscheinlich schon am Freitag ausgebrochen sei. Entdeckt hatte ihn ein Hirte am Samstag.
Nenzinger Himmel war nicht in Gefahr
Die einzige Zufahrtsstraße in das Erholungsgebiet Nenzinger Himmel wurde für den Einsatz gesperrt. Die Straße darf ohnehin nur von Anrainern und von einem gesonderten Wanderbus befahren werden. Die Feriengäste im Nenzinger Himmel waren allerdings nie vom Brand bedroht. Man habe zwar Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, der Brandort sei aber drei bis vier Kilometer entfernt gewesen.