Eines der Teilprojekte, die Restaurierung eines 244 Hektar großen Moores im Rheindelta, ist so groß, dass die Arbeiten europaweit ausgeschrieben werden müssen. Das war nicht von Anfang an klar und hat den Zeitplan durcheinandergebracht. Außerdem wurde im ersten Vergabeversuch für zwei Aufträge niemand gefunden, der diese übernehmen wollte.

Die Aufträge müssen daher noch einmal ausgeschrieben werden. Das Land hatte bereits im Vorjahr entsprechende Mittel budgetiert, die dann aber zurückgestellt. „Nach derzeitigem Kenntnisstand sollten diese Beauftragungen für das Rheindelta noch im Jahr 2026 erfolgen können“, heißt es von der Landesregierung auf ORF-Anfrage.

Aufwändige Abstimmungen

Verzögerungen gibt es aber auch wegen personeller Engpässe und weil Grundeigentümer sowie landwirtschaftliche Pächter mit den Moorprojekten nicht immer uneingeschränkt einverstanden sind. Es gebe „teils hohen Abstimmungsbedarf mit Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern sowie Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern“, heißt es in der Stellungnahme des Landes.

Beim Mesmerried in Schlins habe man aber „bereits mit der Umsetzung des Arbeitsprogramms in Vorarlberg begonnen“. Weitere Projekte befinden sich laut Landesangaben „kurz vor Abschluss der fachlichen und rechtlichen Vorarbeiten“.