Die Warnstufe orange wird laut GeoSphere Austria ausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur 35 Grad oder mehr erreicht. Dabei werden neben der Lufttemperatur auch Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung berücksichtigt. Im Osten Österreichs könnten die Temperaturen in den kommenden Tagen sogar den Allzeitrekord von 40,5 Grad knacken. In Vorarlberg herrschte am Montag noch Warnstufe gelb, für Dienstag und Mittwoch wurde Stufe orange ausgegeben.

Auch in Vorarlberg wird die Hitze vor allem in den Tallagen zur Belastung, heißt es von der GeoSphere. Es könne bei diesen Bedingungen zu Kreislaufproblemen, starker Erschöpfung und Dehydrierung kommen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder. Auf sie sollte besonders geachtet werden. Erst gegen Ende der Woche dürfte die Hitzewelle etwas nachlassen.

Das Hitzewarnsystem der GeoSphere

Das Hitzewarnsystem der GeoSphere Austria hat vier Stufen: Bei Stufe 1 (grün) gibt es keine aktive Warnung, bei Stufe 2 (gelb) ist mit leicht erhöhter Hitzebelastung zu rechnen. Bei der dritten Stufe (orange) ist mit erhöhter Hitzebelastung zu rechnen, bei Stufe 4 (rot) gibt es eine Gefahrenwarnung angesichts einer starken und anhaltenden Hitzebelastung bei gefühlten Temperaturen ab 40 °C sowie tropischen Nächten ohne Abkühlung.

Tipps bei starker Hitze

Die Wetterexpertinnen und -experten empfehlen, ausreichend Wasser zu trinken, direkte Sonne möglichst zu meiden und körperliche Anstrengungen in die frühen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Außerdem sollte helle, luftige Kleidung getragen und Innenräume sollten tagsüber möglichst kühl gehalten werden.