Laut KSV1870 wurde bereits im Jahre 2024 ein Sanierungsverfahren über das Vermögen des Schuldners eröffnet. Die damaligen offenen Forderungen betrugen ca. 1,7 Millionen Euro. Die damalige Quote für die Gläubiger betrug 20 Prozent. Dieser Sanierungsplan gilt nunmehr als gescheitert.
Die erneuten Insolvenzgründe sind noch unklar. Der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz wurde von einem öffentlich-rechtlichen Gläubiger gestellt. Es bleibt abzuwarten, ob der Betrieb weitergeführt werden kann.
Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 1. Oktober 2026 beim KSV1870 einreichen. Die erste Prüfungstagsatzung ist für den 15. Oktober 2026 angesetzt.