Kurz nach 16.00 Uhr war mehreren Polizeistreifen in Feldkirch ein E-Scooter aufgefallen, der mit überhöhter Geschwindigkeit von Gisingen in Richtung Kapfschlucht unterwegs war. Der jugendliche Lenker war mit einer pinkfarbenen Sturmhaube maskiert.
Laut Polizeibericht hielt ein Beamter der Diensthundeeinheit sein ziviles Dienstfahrzeug in der Hämmerlestraße an und stieg aus, um den E-Scooter auf dem dortigen Radstreifen anzuhalten. Das habe der Beamte mit einer Anhaltekelle deutlich signalisiert.
Fotostrecke mit 4 Bildern
E-Scooter-Lenker ignorierte Anhaltezeichen
Der E-Scooter sei aber mit unverminderter Geschwindigkeit weitergefahren und mit dem Polizeibeamten zusammengestoßen. Beide Beteiligten wurden beim Aufprall schwer verletzt und waren nach der Kollision zunächst nicht ansprechbar. Sie wurden an der Unfallstelle vom hinzugerufenen Rettungsdienst erstversorgt und dann ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht.
Der Hergang sei von mehreren unbeteiligten Zeugen beobachtet worden, die noch an der Unfallstelle befragt wurden, teilte die Polizei mit. Den E-Scooter habe man sichergestellt.
E-Scooter-Unfall in Feldkirch: Zwei Schwerverletzte
Polizei betont E-Scooter-Regeln
Aus gegebenem Anlass wies die Landespolizei auch auf die allgemeingültigen Regeln für die Verwendung von E-Scootern in Österreich hin: