Im Schnitt fährt das Rote Kreuz Vorarlberg in 24 Stunden rund 100 Notfall-Einsätze. An Hitze-Tagen sind es mehr, sagt Landes-Rettungs-Kommandant Gerhard Kräutler auf Nachfrage des ORF Vorarlberg. Zurzeit komme es vermehrt zu Atem-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Problemen oder Stürzen aufgrund von Kreislaufproblemen. „Inwieweit immer alles mit der Hitze zusammenhängt, ist echt schwer darzustellen. Aber wir merken schon, dass es allen mittlerweile sehr an die Substanz geht.“

Hitze fordert auch die Rettungskräfte

Bei diesen Einsätzen sind auch die Sanitäterinnen und Sanitäter der Hitze ausgesetzt, betont Kräutler. Sie müssen immer ihre langen Uniform-Hosen tragen, die gelten nämlich als Schutzbekleidung. Abhilfe schaffen Klima-Anlagen in den Fahrzeugen und klimatisierte Räume in den Rettungs-Heimen. Mehr Personal brauche es wegen der Hitze in der Regel nicht, sagt Kräutler. Sei das doch einmal der Fall, könne man Freiwillige alarmieren.