Auch auf der Alpe Hitzeggen in Graubünden sind die Quellen und Bäche fast ausgetrocknet. Damit das Vieh nicht früher ins Tal muss, bekommt Hirtin Sandra Herger Hilfe von den Bergbahnen Obersaxen Mundaun. Die drei Wassertröge der Kühe werden mittels Schneekanone gefüllt. Insgesamt fließen 4.500 Liter Wasser, für die Bergbahnen eine eher kleine Menge, denn der Speichersee fasst bis zu 35.000 Kubikmeter. Gepumpt wird nur zwischen 11.00 und 16.00 Uhr, dann da kommt der Strom aus der PV-Anlage der Bergbahn.
Alpflächen werden Skipisten
Die Hilfe der Bergbahnen ist aber nicht ganz uneigennützig. Für den Winterbetrieb sind sie auf das Wohlwollen der Landwirte angewiesen. Ihnen gehören nämliche Flächen, die im Winter zum Skigebiet zählen. Sollte es aufgrund des Klimawandels nicht mehr möglich sein zu beschneien, könnte man die Schneekanonen weiter für den Alpbetrieb nutzen, schlägt Herger gegenüber dem ORF Vorarlberg vor.
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Auch das Futter wird knapp
Neben dem Wasser wird aber auch das Futter bald knapp. Das Gras auf den Wiesen erinnert eher an Heu. Der Fokus liegt derzeit darauf, die Tiere sicher durch die Hitzewelle zu bringen. Unterstützung bekommen die Bäuerinnen und Bauern dabei auch von der Schweizer Bundesregierung. Seit 1. August müssen keine Zölle für Heuimporte gezahlt werden.