Laut Innenministerium werden zehn bis 20 Polizistinnen und Polizisten nach Vorarlberg geschickt. Bereits seit zwei Jahren werden Beamte aus anderen Bundesländern Vorarlberg zugeteilt.

„Wertvolle Einsatzerfahrung“

Im Ländle dürfte vor allem bei den Schnellen Reaktionskräften (SRK) Bedarf herrschen – „aufgrund der nach wie vor bestehenden, prekären Personalsituation auf den Polizeiinspektionen“, wie es in einem Schreiben des Ministeriums heißt. „Diese Einheit setzt sich überwiegend aus Polizeibediensteten zusammen, die sich in den ersten Monaten nach Abschluss ihrer Grundausbildung befinden und dort wertvolle Einsatzerfahrung sammeln“, heißt es von der Landespolizeidirektion Vorarlberg.

Zuteilung läuft aus

Durch die Ausbildung neuer Beamter in den vergangenen beiden Jahren werde der Bedarf an Polizeibediensteten aus anderen Bundesländern schrittweise zurückgehen, sagt die Landespolizeidirektion. „Mit den verstärkten Aufnahmen und Ausmusterungen in den Außendienst werden in Vorarlberg künftig ausreichend ausgebildete Polizistinnen und Polizisten zur Verfügung stehen, um den Personalbedarf der Bereitschaftseinheit aus eigenen Reihen abzudecken.“

Demnach seien seit März in Vorarlberg bereits 32 Polizeischülerinnen und -schüler in Ausbildung. Für den Herbst sind laut dem Ressort weitere 60 Aufnahmen geplant. „Konkret haben heuer im März für Vorarlberg bereits 32 Polizeischülerinnen und -schüler ihre Ausbildung begonnen, für den Herbst sind weitere Aufnahmen geplant. Zusätzlich werden noch heuer 55 Bedienstete die polizeiliche Grundausbildung abschließen und für die Polizei in Vorarlberg zur Verfügung stehen.“