Vor gut zehn Monaten ist für Skispringerin Eva Pinkelnig der große Traum von Olympia geplatzt. Die 38-jährige Dornbirnerin ist in Predazzo gestürzt und hat sich schwer am Knie verletzt – mehr dazu in Pinkelnig wird die Olympiasaison verpassen (vorarlberg.ORF.at). Seither arbeitet Pinkelnig an ihrem Comeback und der erste Sprung auf der Schanze rückt immer näher.

Viele Trainingsstunden absolviert

Pinkelnig hat viele Trainingsstunden im Kraftraum, auf der Laufbahn und auf ihrem Hausberg, dem Karren, absolviert. Die 38-Jährige beschreibt den Weg zurück als lang und schwer, nun seien es nur noch wenige Schritte bis zum Comeback. Die Rehabilitation hätte bisher kaum besser laufen können, so Pinkelnig.

Pinkelnig ist voll motiviert

"Unglaublich, was passiert ist. Es war ein harter Prozess. Und ich kann jetzt wirklich nach zehn Monaten sagen: Ich habe so viel Kraft wie schon lange nicht mehr. Ich bin so frei wie schon lange nicht mehr. Es ist eine Leichtigkeit im Leben, wie schon lange nicht mehr. Ich bin einfach wieder die Eva und freue mich auf das, was jetzt kommt.

Ein Meilenstein für sie war, dass sie auch diesen Winter auf Skiern stand, auch wenn ihr Rhea-Team aufgrund der Verletzungsgefahr nicht begeistert war: „Ich bin natürlich auf Skiern gestanden“.

Skispringerin Pinkelnig trainiert für Comeback

Rückkehr in die Luft

Die ersten Flüge im Windkanal sind bereits ein Vorgeschmack auf die Schanze: „Es ist einfach nur Genuss, endlich wieder in der Luft zu sein“, sagte sie gegenüber dem ORF Vorarlberg. Für die Einheiten und Tage, die nicht einfach waren, hätten diese Momente entschädigt.

Die magische 200-Meter-Marke

Obwohl der Olympia-Traum geplatzt ist, gehen Pinkelnig die Ziele nicht aus. Das Weltcup-Comeback, die Vierschanzentournee und das Überspringen der 200-Meter-Marke stehen auf ihrer Liste. „Ganz weit vorausgeschaut, wäre das natürlich ein Wahnsinn“, beschreibt Pinkelnig das Ziel, in Planica die 200-Meter-Marke zu erreichen.