ZeMiT-Geschäftsführerin Mirjana Stojaković sprach in einer Medienaussendung von „einem Symbol, das unmittelbar an die Kennzeichnungspraxis der NS-Zeit erinnert und als klare antisemitische Drohung zu werten ist“. Die Schmiererei wurde am Freitagmorgen bemerkt, ZeMiT habe umgehend Anzeige erstattet, hieß es.
„Wir verurteilen diesen Akt aufs Schärfste und sehen ihn als Teil einer besorgniserregenden Entwicklung von Hass und Hetze, die sich zunehmend gegen zivilgesellschaftliche Organisationen richtet, die sich für Menschenrechte, Vielfalt und ein solidarisches Miteinander einsetzen“, so die Geschäftsführerin. Man fordere eine rasche Aufklärung des Vorfalls.